Länderinformationen Italien_2020

Klimatabelle Mailand – Berlin

 JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Rom111316182328292927201713
Wien2371218222523201563

Geographie:

In Südeuropa auf der Apennin-Halbinsel. Nachbarländer: Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, San Marino, Vatikanstadt.

Fläche:

301.277 Quadratkilometer.

Hauptstadt:

Die Hauptstadt von Italien ist seit 1871 Rom mit rund 2,9 Millionen Einwohner.

Staatsform:

Republik, parlamentarische Demokratie mit Zweikammersystem. Staatsoberhaupt ist seit Februar 2015 Präsident Sergio Mattarella. Regierungschef ist seit Juni 2018 Ministerpräsident Giuseppe Conte.

Religion:

Überwiegend römisch-katholisch, außerdem circa 1,3 Millionen Muslime, rund 550.000 Protestanten, 230.000 Zeugen Jehovas, 200.000 Buddhisten, 110.000 Hindus und 40.000 Juden.

Sprache:

Die Landessprache ist Italienisch. Offiziell anerkannte Minderheitensprachen sind außerdem Friaulisch, Ladinisch, Deutsch, Slowenisch, Okzitanisch, Französisch, Frankoprovenzalisch, Albanisch, Griechisch, Sardisch, Katalanisch und Kroatisch.

Klima:

In Italien ist das Klima von Norden nach Süden sehr unterschiedlich. Im Norden herrscht ein strenges Klima mit sehr kalten Wintern und sehr warmen Sommern mit hoher Luftfeuchtigkeit. Im Zentrum, ist das Klima gemäßigt während im Süden und auf den Inseln der Winter immer mild und der Sommer sehr warm und schwül ist.

Ortszeit:

Ganz Italien gehört zur Mitteleuropäischen Zeitzone, es gilt die Greenwichzeit +1 (GTM+1) mit Anwendung der Sommerzeit. Kein Zeitunterschied zu Österreich.

Elektrizität:

Der elektrische Strom wird in Italien mit einer Spannung von 230 V und in Form von Wechselstrom in einer Frequenz von 50 Hertz geliefert. Die Steckdosen entsprechen den Europäischen Richtlinien. Ein Adapter wird in der Regel (außer bei L-Steckdosen in den alten Gebäuden) nicht benötigt.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Österreich nach Italien lautet 0039. Für Telefonate nach Österreich wählt man die 0043 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Währung:

Italien gehört zur europäischen Währungsunion; Währung ist somit der Euro.

Banken/Kreditkarten:

Seit 2001 ist der Euro das offizielle Zahlungsmittel in Italien. Einkäufe können sowohl bar, als auch mit den gebräuchlichsten Kreditkarten bezahlt werden. Dieses Zahlungssystem ist in den italienischen Geschäften üblich, normalerweise werden am Eingang des Geschäftes die Symbole der akzeptierten Kreditkarten ausgehängt. Bei Zahlung mit Kreditkarte wird die Vorlage eines Personalausweises verlangt. In Banken werden auch Reiseschecks (in Dollar oder in Euro) eingetauscht. Mit EC-/ Maestro-Karte ist die Bargeldabhebung am Geldautomaten ebenfalls möglich. Allerdings können unter Umständen hohe Gebühren der jeweiligen Bank anfallen. Die Obergrenze für Barzahlungen in Italien beträgt 3.000,– Euro.

Einreisebestimmungen für österreichische Staatsangehörige:

Die Einreise für österreichische Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisedokumente
Erwachsene
Einreise möglich / Bedingungen
ReisepassJa
Cremefarbiger NotpassWird akzeptiert
PersonalausweisJa

Anmerkungen:

Italien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Auch wenn der Reisepass bis zu 5 Jahren abgelaufen sein kann, wird unbedingt die Verwendung eines gültigen Reisepasses empfohlen. Der Personalausweis muss auf jeden Fall für die Reisedauer gültig sein. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumenten weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deswegen wird empfohlen nur mit gültigen Reisedokumenten zu verreisen. Diese Einreisebestimmungen gelten grundsätzlich für alle Bürger des Europäischen Wirtschaftraums (EWR). Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Bei der Ein- und Ausreise nach und von Italien, muss eine Bargeldmenge, die den Betrag von 10.000 € übersteigt, deklariert werden. Privatpersonen können auf Reisen innerhalb der EU ohne Mengenbeschränkung Waren erwerben und mitnehmen, wenn diese für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Österreich können Sie auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen www.bmf.gv.at/zoll einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

Kriminalität: Vor allem in den Touristenzentren ist Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität angebracht. Dabei sind insbesondere Fälle von Trickbetrug zu nennen, in denen Touristen abgelenkt (z.B. Anrempeln, etc.) und dann durch Komplizen beraubt werden. Deshalb gilt wie bei jeder Urlaubsreise: Tragen Sie bei Spaziergängen nur das Notwendigste bei sich. Große
Bargeldbeträge und Originalausweisdokumente sollten Sie von vornherein im Hotelsafe lassen. Führen Sie, wenn überhaupt, sichere (durch PIN geschützte) Kreditkarten mit. Nehmen Sie Fotokopien Ihrer Dokumente mit auf die Reise. Alternativ können die Dateien auf dem privaten Emailkonto abgespeichert werden und sind so weltweit abrufbar. Tragen Sie Taschen oder Fotoapparate bei Spaziergängen generell nicht zur Straßenseite, um Diebstähle vom Motorrad aus zu erschweren. In Neapel ist besondere Umsicht im Umgang mit wertvollen Uhren und Schmuck geboten, die bevorzugt entwendet werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Beihilfe zu illegaler Einreise ist in Italien mit Haftstrafen sowie Bußgeld belegt. Bei Mitnahme von Anhaltern wird daher zu besonderer Vorsicht geraten. In Rom verhängt die Stadtverwaltung zum Schutz der Denkmäler teilweise drakonische Strafen, die z.B. schon für einen Griff ins Wasser des Trevi-Brunnens oder für Picknick auf der Spanischen Treppe ausgesprochen werden können.

Medizinische Hinweise:

Die Standardimpfungen gemäß des aktuellen Impfplans Österreichs sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden.

Medizinische Versorgung:

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Die e-card der österreichischen Sozialversicherungsträger enthält auch die im EU/EWR-Raum und der Schweiz gültige europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport sollte in Betracht gezogen werden. Dies gilt auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Wer auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, sollte einen ausreichenden Vorrat und einen Nachweis über die ärztliche Verschreibung mitnehmen, auf der Homepage des Sozialministeriums finden Sie nähere Informationen zur Mitnahme von Medikamenten ins Ausland. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Januar 2020


zurück zu Infos & Tipps

Vergrößerung: