Länderinformationen Rhodos- 15 Tage

Klimatabelle Rhodos – Wien

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Rhodos141517192227292926241816
Wien2371218222523201563

Griechenland/Türkei:

Geographie:

Rhodos: 4. größte griechische Insel, der Dodekanes Inselgruppe zugehörig
Türkei: am Mittelmeer auf der europäisch-asiatischen Grenze

Hauptstadt:

Griechenland: Athen (ca. 665.000 Einwohner)
Türkei: Ankara (ca. 5,5 Mio. Einwohner)

Staatsform:

Griechenland: parlamentarische Republik
Türkei: republikanischer Einheitsstaat

Religion:

Griechenland: 97 % Orthodox
Türkei: 98% Islam

Sprache:

Griechenland: Amtssprache Griechisch
Türkei: Amtssprache Türkisch

Klima:

Griechenland: sonniges, mediterranes Klima
Türkei: heißes Mittelmeerklima

Ortszeit:

Der Zeitunterschied zwischen Österreich und Rhodos/der Türkei beträgt das ganze Jahr über +1 Stunde.

Elektrizität:

Griechenland: 230 V Wechselstrom, 50 Hertz. Ein Adapter wird nicht benötigt.
Türkei: 220 V Wechselstrom, 50 Hertz. Ein Adapter wird nicht benötigt.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Österreich nach Griechenland/Türkei lautet 0030/ 0090. Für Telefonate nach Österreich wählt man die 0043 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Währung:

Griechenland: Griechenland gehört zur europäischen Währungsunion; Währung ist somit der Euro. Türkei: Währungseinheit ist Türkische Lira (TL). 1 TL = 100 Kurus. Kurs (04.02.2020): 1 EUR = 6,62 TL; 1 TL = 0,15 EUR.

Banken/Kreditkarten:

Griechenland: Öffnungszeiten der Banken Mo bis Do 08:00 – 14:00 Uhr, Fr 08:00 – 13:30 Uhr, in größeren Städten manchmal auch länger. Gängige Kreditkarten wie z.B. Visa, MasterCard, American Express werden fast überall akzeptiert. Mit EC-Karte und Pin-Nummer kann gegen Gebühr Bargeld von Geldautomaten abgehoben werden. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden auch als Zahlungsmittel akzeptiert. ACHTUNG: Bei Zahlung mit Bank- oder Kreditkarten ist Vorsicht vor Betrügern geboten, die versuchen unbemerkt die Bankkarte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisenden wird daher geraten, bei Zahlung ihre Bankkarte stets im Auge zu behalten und die Geheimnummer nur verdeckt einzugeben. Bei Benutzung von Bank- und Kreditkarten mit PIN-Code in Wechselstuben wird zu Vorsicht geraten.
Türkei: Geld kann bei den Banken während den Öffnungszeiten umgetauscht werden: Mo bis Fr 8:30 – 12:30 Uhr und 13:30 – 17:30 Uhr. Weitere Umtauschmöglichkeiten bestehen in den größeren Hotels. Geldabhebungen am Automaten sind mit gängigen internationalen Kreditkarten wie z.B. Visa, Mastercard, American Express – mit EC-Karte nur teilweise – möglich. Diese werden meist auch in den großen Hotels, verschiedenen Geschäften und den Büros der internationalen Autovermietungen akzeptiert.

Einreisebestimmungen für österreichische Staatsangehörige:

Die Einreise für österreichische Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

ReisedokumenteEinreise möglich
ReisepassJa, bei Einreise noch
mind. 6 Monate gültig
Cremefarbiger NotpassJa
PersonalausweisNein

Die Einreise in die Türkei ist seit dem 02.03.2020 für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei möglich. Bitte beachten Sie, dass bei Einreise in die Türkei der Reisepass noch mind. über eine leere Seite verfügen muss. Die Einreise nach Griechenland ist ebenfalls ohne Visum möglich.
Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Griechenland: Bei Einreise aus Drittländern (nicht-EU) können Waren zum persönlichen Ge-/Verbrauch problemlos eingeführt werden. Für Alkohol und Tabak gelten folgende Richtwerte: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak. 1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 % oder 2 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22%. Auch für den unerlaubten Besitz archäologischer Gegenstände und den Versuch ihrer Ausfuhr drohen hohe Strafen. Der Erwerb und die Ausfuhr von Antiquitäten sind nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums zulässig. Reisende sollten auf keinen Fall Steine von archäologischen Stätten mitnehmen. Weitergehende Zollbestimmungen erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Türkei: Die Einfuhr von Devisen in die Türkei ist unbegrenzt gestattet. Devisenausfuhr aus der Türkei ist bis zu einem Gesamtbetrag von 5.000,- US-$ oder Gegenwert in TL gestattet. Die beim Geldumtausch in der Türkei ausgehändigte Quittung sollte unbedingt aufbewahrt werden, da sie bei einem Rückumtausch von TL in eine ausländische Währung bei der Ausreise vorgelegt werden muss. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Wertgegenstände sollten bei der Einfuhr deklariert werden. Gegenstände des persönlichen Gebrauchs inkl. medizinischer Artikel und Medikamente sowie Geschenkartikel bis zu einem Gesamtwert von 300,- € dürfen zollfrei in die Türkei eingeführt werden. 600 Stück Zigaretten, 100 Stück Zigarillos (max. 3 g/Stück) oder 50 Stück Zigarren, 250 g Zigarettentabak (inkl. 200 Stück Zigarettenpapier), 250 g Pfeifentabak oder 200g Kautabak oder 200g blauer Tabak oder 50g Schnupftabak, 1 Liter Getränke, die einen Alkoholgehalt über 22% Alkohol enthalten, 1 Liter Getränke, die einen Alkoholgehalt bis zu 22% Alkohol enthalten, Eau de Cologne, Kölnisch Wasser, Lavendelwasser, Parfüm, Essenz oder Lotionen (höchstens 600 ml Gesamtmenge) sowie fünf Stücke Hautpflegemittel und Toilettenartikel, 1 kg Kaffee, 1 kg löslicher Kaffee, 1kg Tee, 1 kg Schokolade, 1 kg Süßigkeiten dürfen ausgeführt
werden. Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Österreich können Sie auf der Website des österreichischen Zolls www.bmf.gv.at einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

Türkei: Mit der Aufhebung des seit dem Putschversuch vom Juli 2016 anhaltenden Notstands, am 19. Juli 2018, sind die damit verbundenen Einschränkungen und Sonderregelungen im Grundsatz entfallen. Aktuelle Informationen finden sie auf der Seite des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (www.bmeia.gv.at).

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Griechenland: In Griechenland werden Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Einfuhr und Ausfuhr von Rauschgiften – auch kleiner Mengen für den persönlichen Bedarf – hart bestraft. Das Fotografieren von militärischen Anlagen und wichtigen zivilen Anlagen (Flughäfen/Häfen) ist wg. Spionagegefahr verboten. Zuwiderhandlungen werden – auch gegenüber EU-Bürgern – strafrechtlich verfolgt. Bei Diebstahl, vorsätzlicher oder fahrlässiger Beschädigung, illegaler Ausgrabung und Entfernung vom Fundort (d. h. ohne Genehmigung bzw. Anzeige gegenüber den Behörden) von archäologischen Fundstücken können auch gegen Ausländer je nach Schwere der Tat bis zu mehrjährige Haftstrafen verhängt werden. Türkei: In der Türkei werden Drogendelikte besonders hart bestraft (10 – 20 Jahre Gefängnis für Einfuhr, 6 – 12 Jahre Gefängnis für Ausfuhr). Ebenfalls hart geahndet (Gefängnisstrafe bis zu 10 Jahren) wird der Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von „Kultur- und Naturgütern“, da diese als staatliches Eigentum gelten. Bei Verstößen sind auch für Touristen mehrere Monate Untersuchungshaft und hohe Kautionszahlungen (z. Zt. ca. 9.000,- €) gängige Praxis, auch wenn es sich um Antiquitäten bzw. alt aussehende Gegenstände von vermeintlich geringem Wert handelt. In Einzelfällen wurden Haftstrafen verhängt. Es wird daher nachdrücklich davor gewarnt, von Händlern z. B. Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien etc. anzukaufen oder selbst mitzunehmen. Polizei und Zollbehörden legen den Begriff „Antiquitäten“ weit aus. Jeder bearbeitete Stein kann darunter fallen. Die Einfuhr von Waffen und Schneidwerkzeug (auch Camping-Messer) ist ohne besondere Erlaubnis verboten. Öffentliche Äußerungen gegen den türkischen Staat, Sympathiebekundungen mit von der Türkei als terroristisch eingestuften Organisationen und auch die Beleidigung oder Verunglimpfung von staatlichen Institutionen und hochrangigen Persönlichkeiten sind verboten. Unter diesen Straftatbestand können auch regierungskritische Äußerungen im Internet und in den sozialen Medien fallen.

Medizinische Hinweise:

Für die Einreise in die Türkei und nach Griechenland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei tropenmedizinischen Instituten.
Jeder Reisende sollte aber einen ausreichenden Schutz gegen Tetanus und Polio und gegebenenfalls Hepatitis haben. Vorsicht bei Genuss von ungekochten Speisen, nicht pasteurisierten Milchprodukten (z.B. Frischmilch, Speiseeis) sowie Obstsorten, die nicht geschält werden können. Das Trinken von Leitungswasser, sowie Eiswürfel in Getränken bitte vermeiden! Faustregel: Nichts essen, was nicht gekocht oder geschält werden kann!

Medizinische Versorgung:

Griechenland: Der medizinische Standard in den öffentlichen Krankenhäusern entspricht nicht überall europäischem Niveau, Privatkliniken haben eine bessere medizinische Ausstattung. Auf vielen Inseln ist das Niveau der medizinischen Versorgung besonders niedrig, die wichtigsten Medikamente sind – allerdings nur gegen Vorkasse – jedoch meist erhältlich. Es wird daher geraten, möglicherweise benötigte Medikamente für die gesamte Reisedauer vorsorglich mitzuführen. Bei einem Unfall erhalten Verletzte in einem der IKA-Krankenhäuser grundsätzlich kostenfreie Unterbringung, Behandlung und Medikamentenversorgung in der niedrigsten Pflegeklasse, dagegen sind Kosten für eine höhere Pflegeklasse sowie die gesamten Kosten bei Fehlen der europäischen Krankenversicherungskarte, Kosten für privatversicherte Personen oder für die Unterbringung in einer Privatklinik vom Verletzten zu tragen. Kostenvorschüsse sind erforderlich. Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Die e-card berechtigt in akuten Fällen zur ambulanten Behandlung durch die zugelassenen IKA-Ärzte und Behandlung in Krankenhäusern der Sozialversicherungsinstitution (IKA).

Türkei: Der medizinische Standard in öffentlichen Krankenhäusern entspricht nicht dem österreichischen Standard. Die Situation in den Privatkliniken ist vor allem in Ankara und Istanbul besser. Nur in den großen Städten sind einige Universitätskrankenhäuser und große Spitäler nach dem neuesten Stand eingerichtet, die medizinische Primärversorgung ist ausreichend. Apotheken sind in ausreichender Anzahl vorhanden. Die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten ist vielfach mit Westeuropa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und hygienisch problematisch sein. Mit einem vom österreichischen Sozialversicherungsträger ausgestellten, zwischenstaatlichen Betreuungsschein ist die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen in staatlichen Spitälern der türkischen Sozialversicherung möglich. In privaten Kliniken sind Behandlungskosten sofort zu begleichen. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport ist ratsam. Dies gilt auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs vor den heißen Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist eine individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr/Stand: Februar 2020


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